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Sicherer Transport beim Umzug oder Baumarktfahrten - ADAC Tipps zur Ladungssicherung bei Pkw und Anhänger

Freigeschaltet am 12.04.2025 um 06:39 durch Mary Smith
Anhänger (Symbolbild)
Anhänger (Symbolbild)

Foto von Markus Winkler: https://www.pexels.com/de-de/foto/fahrzeug-reise-reisen-entwurf-10304035/

Ob beim Umzug, nach dem Baumarktbesuch oder beim Transport von Pflanzen und Gartenzubehör - wer im Auto oder mit Anhänger unterwegs ist, sollte seine Ladung gut sichern. Der ADAC weist darauf hin, dass selbst leichte Gegenstände bei einer Vollbremsung zum gefährlichen Geschoss werden können.

Für die Sicherheit entscheidend ist eine günstige Gewichtsverteilung. Schwere Gegenstände gehören möglichst weit nach unten - am besten in den Kofferraum oder den Fußraum. Damit nichts verrutscht, sollten Spanngurte oder Antirutschmatten verwendet und am besten formschlüssig gestaut werden.

Zerbrechliche Dinge wie Glasflaschen oder Vasen sollten besser nicht offen im Innenraum transportiert werden. Bei einem Unfall droht Verletzungsgefahr durch scharfe Splitter. Sicherer ist es, empfindliche Gegenstände gepolstert in Kartons zu verpacken oder in Decken einzuwickeln.

Wer mit überstehender Ladung unterwegs ist, muss folgende Vorschriften beachten:

  • Bei Fahrten bis zu 100 Kilometern darf die Ladung bis zu drei Meter über das Heck hinausragen, bei längeren Strecken maximal 1,5 Meter.
  • Ab einem Überstand von mehr als einem Meter ist eine Kennzeichnung Pflicht - zum Beispiel mit einer roten Fahne (die man auch bereits für eine bessere Sichtbarkeit bei einem Überstand von weniger als einen Meter anbringen kann).
  • Bei Dunkelheit sind zusätzlich ein rotes Licht und ein Rückstrahler vorgeschrieben.
  • Nach vorn darf Ladung grundsätzlich nicht hinausragen. Eine Ausnahme gilt jedoch ab einer Ladungshöhe von 2,5 Metern - hier sind bis zu 50 Zentimeter erlaubt.

Wenn der Platz im Pkw nicht reicht, greifen viele auf einen Anhänger zurück. Doch auch hier gilt: Falsche Beladung kann gefährlich werden. Der ADAC hat Brems- und Ausweichtests mit Anhängern durchgeführt und diese zeigen, dass ein falsch beladenes Gespann schnell ins Schleudern geraten oder sogar umkippen kann.

Schwere Lasten sollten daher leicht vor der Achse des Anhängers platziert werden. Die maximal zulässige Stützlast sollte unbedingt ausgeschöpft werden, das sorgt für eine gute Straßenlage und stabile Bremswirkung. Auch beim Anhänger muss die Ladung so gesichert sein, dass sie nicht verrutscht, umfällt, herunterfällt oder unnötigen Lärm verursacht - am besten mit Spanngurten, bei leichten Gartenabfällen mit einem Netz

Wer seine Ladung nicht ordnungsgemäß sichert, dem droht ein Verwarnungsgeld von 35 Euro. Bei Gefährdung sind es 60 Euro Bußgeld sowie ein Punkt in Flensburg. Bei einem Unfall erhöht sich das Bußgeld auf 75 Euro und einen Punkt.

Egal ob Pkw oder Anhänger: Das zulässige Gesamtgewicht darf nicht überschritten werden. Wird die zulässige Gesamtmasse überschritten, hat das großen Einfluss auf das Fahrverhalten. Der Bremsweg verlängert sich, Ausweichmanöver werden langsamer und brauchen mehr Raum, die Schleudergefahr steigt. Die Angaben zum zulässigen Gesamtgewicht stehen in der Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein).

Bei Überladung droht ein Bußgeld von bis zu 235 Euro und ein Punkt in Flensburg.

Quelle: ADAC (ots)

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