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EVG Bayern: Kathleen Rudolph zur verhandelten Sozialpartnerschaft mit der Bayerischen Oberlandbahn (BOB)

Archivmeldung vom 25.03.2024

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.03.2024 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Kathleen Rudolph  Bild: EVG Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft Fotograf: EVG intern
Kathleen Rudolph Bild: EVG Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft Fotograf: EVG intern

Schon jetzt verhandeln im Schienenpersonennahverkehr Arbeitnehmer und Arbeitgeber im Bayrischen Oberland über den Erhalt oder auch drohenden Verlust ihrer Sozialpartnerschaft. Den Zugverkehr von München, Lenggries, Tegernsee und Bayrischzell fährt die Bayerische Oberlandbahn (BOB) vielleicht nur noch bis 2026. Aktuell läuft dazu bereits die offizielle Ausschreibung der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG).

Dazu die BOB-Betriebsrätin Kathleen Rudolph, EVG-Vizevorsitzende Bayerns und Mitglied der EVG-Tarifkommission sowie des EVG-Bundesvorstandes:

"Für die Belegschaft ist es gut, dass wir frühzeitig in die Gespräche mit unserem Arbeitgeber gehen. Natürlich geht es ums Geld - also konkret um wesentliche Strukturverbesserungen im Entgeltsystem. Unsere qualifizierten Mitarbeiter brauchen dringend eine attraktivere Vergütungsstruktur. Überall spürt man den Fachkräftemangel - wenn unsere Kolleginnen und Kollegen in vergleichbarer Anstellung mehr verdienen, verlassen sie die BOB oder gleich das Oberland. Darüber verhandeln wir aktuell. Beide Parteien wollen Maßnahmen, die unsere Arbeitsbedingungen verbessern und unsere Arbeitsleistungen angemessen entlohnen.

Ich bin zufrieden mit dieser Vereinbarung - damit kann die BOB als Verleiher gute Lösungen mit attraktiven Gehältern bieten. Ziel ist ein langfristiger Ausbau der Sozialpartnerschaft. Sichere Arbeitsplätze und gute Arbeitsbedingungen sind maßgeblich für die Zukunft der BOB und auch fürs bayerische Oberland. Das Thema Arbeitnehmerüberlassung ist problematisch in der Branche - bereits heute gibt es da unzählige Modelle im Schienengüterverkehr. Ich denke mit diesen neuen Rahmenbedingungen - den angemessenen Vergütungen sowie weitere Benefits - sind wir als BOB zuverlässiger Verkehrsdienstleister in Bayern und speziell im Oberland."

Zum Hintergrund: Die Bayerische Oberlandbahn GmbH ist ein privates Eisenbahnverkehrsunternehmen, das zum französischen Bahnkonzern Transdev gehört. Der Hauptsitz befindet sich in Holzkirchen, mit einem Betriebswerk in Lenggries. Transdev agierte in Deutschland bis 2006 unter dem Namen Connex Verkehr und danach bis 2015 als Veolia Verkehr. Die Bayerische Oberlandbahn beschäftigt knapp 600 Mitarbeiter.

Quelle: EVG Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (ots)


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