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BVR nennt erste Details zu Reform der Genossenschaftsbanken

Freigeschaltet am 25.02.2025 um 07:18 durch Sanjo Babić
Logo Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR)
Logo Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR)

Nach dem Noteinsatz bei gleich drei Volksbanken im Jahr 2024 wollen die deutschen Volks- und Raiffeisenbanken die Regeln für ihre Rettungseinrichtung verschärfen. "Unsere Solidargemeinschaft darf kein Freifahrtschein für riskante Geschäfte sein", sagte die Präsidentin des Bundesverbands der Volks- und Raiffeisenbanken (BVR), Marija Kolak, dem "Handelsblatt".

Klares Ziel sei, Fehlentwicklungen bei einzelnen Instituten in Zukunft noch stärker auszuschließen. "Dafür werden wir die Institutssicherung weiterentwickeln", so Kolak. Für Änderungen des bisherigen Systems gebe es eine "breite Mehrheit". Im vergangenen Jahr musste die genossenschaftliche Finanzgruppe über die BVR-Sicherungseinrichtung bei drei Banken Risiken von fast 500 Millionen Euro abschirmen - eine ungewöhnlich hohe Summe.

Unter anderem wollen die Genossenschaftsbanken künftig genauer hinsehen, wenn eines ihrer Institute seine Bücher nicht durch die genossenschaftlichen Prüfungsverbände kontrollieren lässt. In solchen Fällen plane der Verband Extraauflagen durch seine Sicherungseinrichtung. "Eine Möglichkeit sind zusätzliche Sonderprüfungen", sagte Kolak.

Auch einen besseren Informationsaustausch der "zuständigen Akteure" soll es geben. Damit will der Verband verhindern, dass sich Krisenbanken ungehindert über das Spitzeninstitut DZ Bank finanzieren können. "Es darf nicht passieren, dass eine Bank, die bereits viele Risiken eingegangen ist und unter Beobachtung der Sicherungseinrichtung steht, sich zusätzliche Liquidität und damit das Potenzial für noch mehr Risiken über die DZ Bank beschafft", sagte Kolak.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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