DIHK will mehr Tempo bei Sanierung der Infrastruktur

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk
Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) fordert von den Verkehrsministern der Länder mehr Tempo bei der Sanierung der maroden Infrastruktur. "Die Verkehrsminister der Länder müssen bei ihrer Frühjahrstagung den Beschleunigungsmotor für Deutschlands Infrastruktur anwerfen", sagte DIHK-Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov der "Rheinischen Post".
Das von Bundestag und Bundesrat beschlossene milliardenschwere
Sondervermögen baue "selbst noch keine Brücken, Straßen oder
Schienentrassen - und schon gar nicht im gebotenen Tempo". In jeder
Region gebe es Projekte, die seit Jahrzehnten im Planungszustand
feststecken würden, so Melinkov. "Das müssen wir radikal verbessern.
Sonst versandet auch das zusätzliche Geld."
Bund und Länder
müssten deshalb auch endlich ihren längst vereinbarten
Beschleunigungspakt konsequent angehen. "Auch drei Jahre nach
Inkrafttreten des Pakts ist erst eine von circa 50 zentralen Maßnahmen
vollständig umgesetzt", kritisierte die DIHK-Geschäftsführerin.
An diesem Mittwoch soll in Nürnberg die Verkehrsministerkonferenz der Länder beginnen.
Quelle: dts Nachrichtenagentur