Berichte: Einigung im Tarif- und Sparkonflikt bei Volkswagen
Im Tarif- und Sparkonflikt bei Volkswagen zeichnet sich ein Durchbruch ab. Nach fünf Tagen und mehr als 60 Stunden Gesprächen stünden Konzern und Gewerkschaft IG Metall im Streit um Löhne und Sparprogramm vor einer Einigung, meldeten verschiedene Medien am frühen Freitagabend.
Laut Informationen der "Bild" stehen dabei zwei VW-Werke vor dem Aus:
Der Standort Dresden soll umgewidmet oder geschlossen werden, Osnabrück
soll an einen Rüstungskonzern gehen. Für Zwickau und Emden sei eine
Schließung der VW-Fabriken dagegen vom Tisch.
Das "Manager
Magazin" berichtete unterdessen, langfristig sollten deutlich mehr als
10.000 Stellen gestrichen werden, vor allem durch natürliche Fluktuation
wie Renteneintritte. Die FAZ wusste am frühen Freitagabend auf ihrer
Internetseite zu berichten, dass bis zum Jahr 2030 mehr als 35.000
Stellen bei VW wegfallen sollen.
Quelle: dts Nachrichtenagentur