Fahrlehrerverband begrüßt Führerscheinpläne der Verkehrsminister
Die deutschen Fahrlehrer sehen in den Plänen der Verkehrsminister der Länder, die Führerscheinprüfung für Autofahrer-Neulinge durch eine Reform der theoretischen Ausbildung wieder erschwinglicher zu machen, einen ersten wichtigen Schritt.
Der Vize-Vorsitzende der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände (BVF),
Kurt Bartels, sagte der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe): "Es ist
richtig, die Theorie zu entrümpeln. Wir haben inzwischen fast 1.200
Fragen für eine normale Klasse B-Prüfung."
Das verkürze
Lernzeiten und damit die Ausbildung, ergänzte Bartels. Die reinen Kosten
würden aber nicht viel geringer werden. "Die theoretische Prüfung
kostet beim TÜV circa 25 Euro. Der eigentliche finanzielle Aufwand ist
nicht hoch", so der Vorsitzende des Fahrlehrerverbandes NRW. Man müsse
vor allem auch die praktische Ausbildung überdenken. Dies greife die
geplante Novelle der Fahrschülerausbildung bereits auf.
Kosten
von bis zu 4.000 Euro für einen Führerschein nannte Bartels "die höchste
Zahl". So müssten "in der Lebenswirklichkeit Fahrschüler zwischen 2.500
und 3.500 Euro einplanen". Bartels rief Neulinge dazu auf, während der
Ausbildung "keine Zeit zu verschenken und dran zu bleiben, das macht den
Führerschein günstiger".
Quelle: dts Nachrichtenagentur