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Messewirtschaft beklagt Auswirkungen des Lokführerstreiks

Archivmeldung vom 12.03.2024

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.03.2024 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Eingang West der Messe München
Eingang West der Messe München

Foto: Pressestelle Messe München
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Messewirtschaft beklagt Auswirkungen Die deutsche Messewirtschaft hat scharfe Kritik am neuerlichen Lokführer-Streik geäußert und vor Konsequenzen für den Messestandort Deutschland gewarnt, sollten sich Bahn und GDL nicht bald einigen. "Dieser Streikaufruf der GDL ist nicht mehr verhältnismäßig", sagte Philip Harting, Vorsitzender des Verbandes der deutschen Messewirtschaft AUMA dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

"Es ist erschütternd, wenn der Gewerkschaftschef die umweltfreundliche Bahn mutwillig zu einem unzuverlässigen Verkehrsmittel erklärt. Es ist nicht länger nachvollziehbar, wieso Millionen von Angestellten, Geschäftsreisenden und Messeteilnehmern die Bürde des seit Jahren schwelenden Konflikts zwischen DB und GDL tragen müssen", so Harting weiter. 

"Das wird langfristige Auswirkungen haben." Schon durch die Streiks Anfang und Ende Januar seien mindestens 20 starke nationale und internationale Leitmessen betroffen gewesen, vom jüngsten GDL-Streik ein weiteres Dutzend erklärte Harting. "An diesem Dienstag werden wenigstens drei internationale Messen in Deutschland durch den Streik in Mitleidenschaft gezogen", kritisierte er. "Deutschland ist Messeland Nummer 1 in der Welt. Dieser Ruf wird derzeit ramponiert", beklagte Harting. Kompromissfähigkeit sei eine demokratische Tugend, sagte der Chef des Messeverbands. "Nicht einen Tag länger darf dieser Tarifkonflikt auf dem Rücken der Kundschaft ausgetragen werden", forderte er. Harting appellierte an Bahn und GDL: "Einigen Sie sich endlich. Finden Sie eine langfristige, tragbare Lösung Ihres tiefsitzenden Konflikts - und zwar im Gespräch am Verhandlungstisch."des Lokführerstreiks.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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