Annäherung bei Verhandlungen um Waffenruhe im Schwarzen Meer

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Nachdem Russland eine Waffenruhe in der Ukraine abgelehnt hatte, haben sich beide Länder in den Verhandlungen in Riad jeweils einzeln mit den USA auf Maßnahmen für eine Teil-Waffenruhe im Schwarzen Meer geeinigt. Mein sei "übereingekommen, eine sichere Schifffahrt zu gewährleisten, auf die Anwendung von Gewalt zu verzichten und die Nutzung von Handelsschiffen zu militärischen Zwecken im Schwarzen Meer zu verhindern", hieß es in zwei Zusammenfassungen des Weißen Hauses.
Das ukrainische Verteidigungsministerium bestätigte das Ergebnis,
schränkte allerdings die Gültigkeit ein. "Die ukrainische Seite betont,
dass jede Bewegung russischer Militärschiffe außerhalb des östlichen
Teils des Schwarzen Meeres einen Verstoß gegen den Geist dieses
Abkommens darstellt, als Verletzung der Verpflichtung zur Gewährleistung
einer sicheren Schifffahrt im Schwarzen Meer und als Bedrohung der
nationalen Sicherheit der Ukraine betrachtet wird", teilte das
Ministerium auf sozialen Plattformen mit. "In diesem Fall hat die
Ukraine das volle Recht, das Recht auf Selbstverteidigung auszuüben."
Die
weiteren bilateral mit den USA vereinbarten Punkte unterscheiden sich
zum Teil deutlich. So sichert die US-Regierung Russland zu, dazu
beitragen zu wollen, "Russlands Zugang zum Weltmarkt für Agrar- und
Düngemittelausfuhren wiederherzustellen, die Kosten für
Seeversicherungen zu senken und den Zugang zu Häfen und Zahlungssystemen
für solche Transaktionen zu verbessern". Der Ukraine wird von den USA,
jedoch nicht von Russland versprochen, "dass man sich weiterhin für den
Austausch von Kriegsgefangenen, die Freilassung von zivilen Gefangenen
und die Rückkehr der zwangsverschleppten ukrainischen Kinder" einsetze.
Quelle: dts Nachrichtenagentur