Russland warnt vor möglichen Provokationen durch „Weißhelme“ in Syrien
Archivmeldung vom 25.04.2019
Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.04.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.
Freigeschaltet durch Thorsten SchmittDer stellvertretende UN-Botschafter Russlands, Wladimir Safronkow, hat während der jüngsten Sitzung des UN-Sicherheitsrates vor einer neuen Provokation durch die „Weißhelme“ gewarnt. Dies teilt das russische online Magazin "Sputnik".
Weiter ist hierzu auf deren deutschen Webseite zu lesen: "Die nach den Worten von Safronkow „pseudohumanitäre“ Organisation setze ihre Bemühungen fort, „erneute Provokationen vorzubereiten, um legitime Behörden des Einsatzes von Giftstoffen zu beschuldigen“, so Safronkow.
Zuvor hatte das russische Militär mitgeteilt, dass der „Tod“ einer syrischen Familie infolge eines angeblichen Chemiewaffeneinsatzes inszeniert worden sei. Die Aktion in der syrischen Provinz Hama wurde demnach von ausländischen Korrespondenten gefilmt.
Die „Weißhelme“ präsentieren sich als Beschützer der Zivilbevölkerung in Syrien, ohne politische Agenda. Der Organisation wird jedoch vorgeworfen, inszenierte Videos aus Syrien zu verbreiten: So haben syrische Journalisten mehrere Aufnahmen gezeigt, auf denen die „Rettungskräfte“ mit Waffen und in Militäruniform zu sehen sind. Das russische Außenministerium bezeichnete die Tätigkeit der „Weißhelme“ als Teil der Verleumdungskampagne gegen die syrische Regierung.
„Familientod durch Chemiewaffen“ für Medien in Syrien inszeniert
In Syrien soll der „Tod“ einer syrischen Familie infolge eines angeblichen Chemiewaffeneinsatzes inszeniert worden sein. Die Aktion in der Provinz Hama sei von ausländischen Korrespondenten gefilmt worden, teilte der Chef des russischen Versöhnungszentrums in dem Kriegsland, Viktor Kuptschischin, am Mittwoch mit.
Laut Kuptschischin geben die Kämpfer der illegalen bewaffneten Gruppierungen ihre Versuche nicht auf, die Situation in der Deeskalationszone in Idlib zu destabilisieren.
„Nach Informationen, die das Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien erhalten hatte, filmte eine Gruppe von Korrespondenten ausländischer Medien in der Ortschaft Morek in der Provinz Hama den inszenierten Tod einer syrischen Familie infolge eines angeblich von den Regierungstruppen der Arabischen Republik Syrien durchgeführten Chemiewaffeneinsatzes“, sagte Kuptschischin weiter.Er erinnerte daran, dass das russische Versöhnungszentrum die Befehlshaber illegaler bewaffneter Gruppierungen dazu auffordert, Provokationen zu unterlassen und den Weg zu einer friedlichen Regelung der Situation in den von ihnen kontrollierten Gebieten einzuschlagen."
Quelle: Sputnik (Deutschland)