Auswärtiges Amt verteidigt Umgang mit UN-Sonderberichterstatterin

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Das Auswärtige Amt hat den deutschen Umgang mit einer möglichen weiteren Amtszeit der umstrittenen UN-Sonderberichterstatterin für die palästinensischen Gebiete, Francesca Albanese, verteidigt. Zu Aussagen von Albanese habe man sich öfter sehr kritisch geäußert, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Mittwoch auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur.
"Es geht um inakzeptable Äußerungen, die wir scharf kritisiert und
zurückgewiesen haben, und das werden wir auch weiterhin so tun und es in
Zukunft weiter so halten."
In der Debatte gehe es aber um eine
"turnusmäßige, automatische Verlängerung" ihres Mandats. "Man kann diese
Mandate durch eine Art Beschwerdeverfahren, nur bei Verstößen des Code
of Conduct versehen und diese Beschwerden sind vertraulich und es gibt
ein Gremium, was darüber entscheidet." In der Vergangenheit habe es ein
Beschwerdeverfahren gegeben, welches "zu keiner Positionsänderung
derjenigen, die über Frau Albaneses Position zu entscheiden haben,
geführt haben".
Eine weitergehende Stellungnahme von
Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) zu dem Thema, wie sie zuletzt
von der Union gefordert wurde, ist der Sprecherin zufolge nicht geplant.
Albanese war in der Vergangenheit mehrfach wegen Aussagen über Israel
in die Kritik geraten, wobei ihr oft Antisemitismus vorgeworfen wurde.
Quelle: dts Nachrichtenagentur