Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Weltgeschehen WFP verlangt mehr internationalen Druck für Waffenruhe im Sudan

WFP verlangt mehr internationalen Druck für Waffenruhe im Sudan

Archivmeldung vom 04.03.2024

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.03.2024 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Der Südsudan auf der Welt
Der Südsudan auf der Welt

Von TUBS - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=14971088

Nach einem knappen Jahr anhaltender Kämpfe im Sudan hat das UN-Welternährungsprogramm (WFP) die internationale Staatengemeinschaft aufgefordert, sich mehr als bisher für eine Waffenruhe einzusetzen.

"Es braucht den Druck der gesamten internationalen Gemeinschaft, dann könnte sich etwas bewegen", sagte der WFP-Direktor im Sudan, Eddie Rowe, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Die Uno, die EU, die Golfstaaten - sie alle müssen die Konfliktparteien zu einer Waffenruhe drängen und im Zweifel auch mit Sanktionen drohen." 

Die internationale Aufmerksamkeit konzentriere sich derzeit auf die Ukraine und Gaza. "Es ist nicht einfach, Sudan in den Fokus zu rücken - obwohl das Problem so drängend ist und so weitreichende Konsequenzen haben kann. Es ist wirklich ein Notfall", sagte Rowe. Wegen der Kämpfe seien viele Menschen im Sudan auf der Flucht. Wegen ständig wechselnder Fronten seien Hilfslieferungen enorm schwer. Über ein Drittel der Bevölkerung - 18 Millionen Menschen - leide an Hunger, 3,8 Millionen Kinder unter fünf Jahren seien unterernährt. 

"Das sind absolute Negativ-Rekorde für Sudan", sagte Rowe. Ohne Hilfslieferungen drohe sich diese Lage weiter zu verschlechtern. Der Friedensprozess im Sudan ist im vergangenen April zerbrochen. Seitdem bekämpfen sich die Truppen zweier Generäle. Deutschland und andere Staaten haben aus Sicherheitsgründen ihre Botschaften im Land geschlossen und ihr Personal abgezogen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Videos
Daniel Mantey Bild: Hertwelle432
"MANTEY halb 8" deckt auf - Wer steuert den öffentlich-rechtlichen Rundfunk?
Mantey halb 8 - Logo des Sendeformates
"MANTEY halb 8": Enthüllungen zu Medienverantwortung und Turcks Überraschungen bei und Energiewende-Renditen!
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte rumba in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige