right2bet-Kampagne gibt für das Recht auf Onlinewetten in Europa das letzte Hemd her
Archivmeldung vom 18.09.2009
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Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt"Lasst uns spielen", schallte es gestern Nachmittag über den Alexanderplatz in Berlin, als deutsche Fans von Onlinewetten auf sich aufmerksam machten. Mit einer menschlichen Petition warb die europaweite Kampagne right2bet für ein freies Wahlrecht auf Internetwetten innerhalb der EU und stellte gleichzeitig das staatliche Glücksspielmonopol in Frage.
Nach dem neuesten Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) aus der vergangenen Woche, dürfen EU-Mitgliedsstaaten Glücksspiel im Internet verbieten. Damit sind in anderen Ländern der EU zugelassene Online-Sportwetten in Deutschland weiterhin illegal. Durch den Glücksspielstaatsvertrag behält der Staat sein Monopol auf dieses Angebot.
"Das neueste Urteil des EuGH zeigt, wie uneinheitlich einige Regelungen im vereinten Europa tatsächlich sind", meint James Hoyle, Sprecher der Kampagne right2bet. "Zwar hat jeder EU-Bürger das Recht auf freien Handel und Wettbewerb, allerdings nur so lange der Staat zu den Gewinnern gehört. Mit unserer Kampagne wollen wir erreichen, dass Dienstleistungsfreiheit und freier Handel innerhalb der Europäischen Union auf Internetwetten genau so konsequent wie in allen anderen Bereichen und Branchen übertragen wird", erklärt Hoyle die Kampagne.
Zur Erreichung dieses Ziels hat right2bet eine europaweite Unterschriftenkampagne gestartet. Unter dem Motto "Für mein Recht auf freie Wahl eines europäischen EU-Anbieters für Onlinewetten gebe ich mein letztes Hemd", flanieren Models durch fünf europäische Hauptstädte und stellen ihre Körper als lebende Petitionen zur Verfügung. "Bis Januar 2010 werden wir eine Million Unterschriften in Europa sammeln und diese dann der Europäischen Kommission überreichen", so Hoyle.
Quelle: right2bet