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GDL-Chef Weselsky verteidigt aktuellen Bahn-Streik

Archivmeldung vom 16.11.2023

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.11.2023 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Mary Smith
Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer Claus Weselsky. Bild: Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL)
Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer Claus Weselsky. Bild: Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL)

Der Chef der Gewerkschaft der Lokführer GDL, Claus Weselsky, hat den aktuellen Bahnstreik im ARD-Mittagsmagazin verteidigt. Die Verantwortung für den Streik liege bei der Deutschen Bahn und Personalvorstand Martin Seiler, die nicht über eine Absenkung der Wochenarbeitszeit und über Tarifverträge für Fahrdienstleiter verhandeln wollten, so Weselsky. "Und wenn jemand mit Ihnen nicht darüber verhandelt, [...] welche Kompromisse man finden kann, sondern das ob davor ist, dann können Sie nichts anderes, als den Arbeitskampf zu Hilfe nehmen und den Druck auf die Arbeitgeberseite erhöhen", sagte Weselsky.

Zudem kritisierte Weselsky den Abbruch der heutigen Verhandlungen von Seiten der Deutschen Bahn: "Ein Personalvorstand, der die Arbeit verweigert, ist aus unserer Sicht untragbar." Das Angebot der Deutschen Bahn beinhaltet unter anderem eine Lohnsteigerung von elf Prozent und eine Inflationsprämie von 2.850 Euro bei einer Laufzeit von 32 Monaten. Die Gewerkschaft fordert eine 5-Tage-Woche und die Senkung der Wochenarbeitszeit auf 35 Stunden. Weitere Streiks wollte Weselsky nicht ausschließen und verwies auf die Deutsche Bahn: "Wir schauen mal, ob Herr Seiler weiter im Streik ist. Oder ob er sich endlich an den Verhandlungstisch begibt und nach Lösungen mit uns sucht - und zwar in allen Forderungspunkten."

Der heutige bundesweite Bahnstreik soll noch bis 18 Uhr gehen, werde aber laut der Deutschen Bahn noch Auswirkungen bis mindestens Freitag auf den Bahnverkehr haben.

Quelle: rbb - Rundfunk Berlin-Brandenburg (ots)

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