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Eislingen/Fils: Achtung: Falschgeld!

Freigeschaltet am 02.04.2025 um 14:57 durch Sanjo Babić
Bild: Polizei
Bild: Polizei

In den vergangenen Tagen haben Unbekannte in Eislingen eine falsche 20-Euro-Banknote in den Umlauf gebracht. Bereits am Samstag, gegen 13 Uhr, hatten zwei Jugendliche vor einem Lebensmittelgeschäft in der Salacher Straße eine Seniorin gebeten, einen 20-Euro-Schein zu wechseln. Dieser Bitte kam die Frau nach und tauschte den Schein gegen zwei 10er Banknoten.

Bild: Polizei
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Als die Seniorin dann beim Einkauf in dem Geschäft mit 20-Euro-Schein bezahlt hatte, flog der Betrug auf. Beim genaueren Hinschauen erkannte die Kassiererin den "falschen Zwanziger". Auf der Rückseite des Scheines stand auf der rechten Seite "Prop Copy". Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach den Unbekannten. Die Seniorin beschrieb die zwei Betrüger als Jugendliche im Alter zwischen 14 bis 16 Jahren. Der eine trug eine hellblaue Jacke, der andere eine schwarze Jacke. Sie flüchteten zu Fuß in unbekannte Richtung, eine sofort eingeleitete Fahndung verlief erfolglos.

Ein weiterer Fall kam am Montagvormittag (1.4.) zu Tage. An einer Eislinger Schule bezahlten wohl mehrere Schüler beim Schulbäcker mit "falschen Zwanzigern". Der Verkäufer merkte es zunächst nicht und gab Echtgeld zurück. Die Freude währte nicht lange, denn die Schüler fanden sich kurze Zeit später bei der Schulleitung wieder. Auch in diesen Fällen ermittelt nun die Polizei Eislingen wegen Inverkehrbringen von Falschgeld. Den polizeilichen Erkenntnissen zufolge hatte wohl die Mutter eines Kindes im Internet eine größere Anzahl an den täuschend echtaussehenden 20 Euro-Scheinen mit der Aufschrift "Prop Copy" bestellt und dann ihrem Sohn überlassen. Sie sehen echten Banknoten zum Verwechseln ähnlich und der Junge verteilte wohl mehrere davon an Freunde und Mitschüler.

Ob es in den vergangenen Tagen noch zu weiteren Wechselgeldvorgängen in Eislingen oder Umgebung gekommen ist, muss die Polizei noch ermitteln. Sie bittet in diesem Zusammenhang um Hinweise von Zeugen, insbesondere dass sich mögliche Geschädigte unter der Tel. 07161/851-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle melden.

Die Polizei ermittelt jetzt und rät, bei einem Verdacht auf Falschgeld sich

  • zunächst ruhig zu verhalten, 
  • den "Verausgabern" des falschen Geldes zu sagen, dass der Schein nicht angenommen werden kann, 
  • das Aussehen der Person, mögliche Fahrzeuge und Kennzeichen genau einzuprägen 
  • und unverzüglich die Polizei zu verständigen.

Informationen über alle Sicherheitsmerkmale der echten Euro-Banknoten und weitere Hinweise finden Sie im Internet unter http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/falschgeld oder http://www.bundesbank.de/falschgeld

Quelle: Polizeipräsidium Ulm (ots)

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