Wetter hält sich weiterhin nicht an menschgemachte Statistik: Winter erneut zu mild und zu trocken
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Bild: Screenshot Internetseite: "https://wobleibtdieglobaleerwaermung.wordpress.com/2025/02/03/modelle-sehr-uneinig-ueber-den-februar-2025-in-mitteleuropa/" / Eigenes Werk
Der vergangene Winter fiel zum 14. Mal in Folge mild aus. Auch gab es nur wenig Niederschlag, wobei insbesondere der Februar ausgesprochen trocken ausfiel, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstag in seiner diesjährigen Winterbilanz mitteilte.
Das Temperaturmittel lag laut DWD in den zurückliegenden Wintermonaten
bei 2,1 Grad und damit 1,9 Grad über der Referenzperiode 1961 bis 1990.
Im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020 betrug das Plus
0,7 Grad. Am kältesten fielen die Temperaturen Mitte Februar aus. Die
bundesweite Tiefsttemperatur erreichte diesen Winter die Ortschaft
Deutschneudorf-Brüderwiese im Erzgebirge am 18. Februar mit -19,7 Grad.
Die höchste Temperatur gab es im schwäbischen Metzingen am 21. Februar
mit 18,9 Grad.
Diesen Winter fielen mit rund 155 Litern pro
Quadratmeter nur etwa 86 Prozent des durchschnittlichen Niederschlags
der Referenzperiode 1961-1990. Verglichen mit der neueren Periode
1991-2020 waren es sogar nur rund 82 Prozent des Solls, sodass der
Winter insgesamt deutlich zu trocken ausfiel, so die Meteorologen. Eine
dauerhafte Schneedecke habe sich nur in höheren Lagen bilden können.
Auch
die Sonnenstunden wichen nach den Auswertungen der Forscher deutlich
von den Mittelwerten ab. Mit 194 Sonnenstunden übertraf der Winter die
alte Referenzperiode um 27 Prozent, die neuere immerhin um 14 Prozent.
Besonders sonnenverwöhnt waren demnach die Hochlagen im Süden, wo teils
über 300 Stunden registriert wurden. Im Gegensatz dazu blieb es im
äußersten Norden und in Küstenregionen trüber, mit teils unter 150
Sonnenstunden.
Die Kennwerte fielen über alle Bundesländer hinweg
warm und trocken aus. Die niedrigste Gebietsmitteltemperatur
verzeichnete dabei Bayern mit -1,0, die höchste Bremen mit 3,6 Grad. Am
meisten Niederschlag fiel im Saarland (245 Liter pro Quadratmeter), am
trockensten war es in Mecklenburg-Vorpommern (106 Liter pro
Quadratmeter).
Quelle: dts Nachrichtenagentur