CDU-Sportpolitiker bringt Verlegung von Fußball-WM 2018 ins Gespräch
Archivmeldung vom 21.07.2014
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Freigeschaltet durch Thorsten SchmittDer CDU-Sportpolitiker Frank Steffel hat vor dem Hintergrund der russischen Rolle in der Ukraine-Krise eine Verlegung der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 ins Gespräch gebracht, die in Russland stattfinden soll. "Die Fifa muss Putin klar machen, dass die Einhaltung des Völkerrechts die Voraussetzung für eine Fußball-Weltmeisterschaft in Russland ist. Wenn sich Putin nicht ans Völkerrecht hält, sollte die WM in einem anderen Land stattfinden", sagte Steffel, der Mitglied im Bundestags-Sportausschuss ist, der Berliner Tageszeitung "B.Z.".
Die CDU-Abgeordnete Erika Steinbach sagte, sie halte es "für unvertretbar, dass bei einem solchen Kriegstreiber wie Putin die nächste Fußball-WM stattfindet".
Auch der Generalsekretär der Berliner CDU, Kai Wegner, sieht die Fifa-Entscheidung auf dem Prüfstand: "Solange Russland außenpolitisch so agiert und Menschenrechte mit Füßen getreten werden, sollte dort kein internationales sportliches Großereignis mehr stattfinden", sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete. "Russland muss erst den Weg zum Frieden zurückfinden, seinen Beitrag dafür leisten und für die Einhaltung von Menschenrechten sorgen, bevor dort auch eine Fußball-Weltmeisterschaft stattfinden kann."
Quelle: dts Nachrichtenagentur