Ramelow optimistisch nach SPD-Sondierungsrunde
Archivmeldung vom 04.09.2009
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Freigeschaltet durch Thorsten SchmittDer Spitzenkandidat der Linkspartei in Thüringen, Bodo Ramelow, ist "optimistischer gestimmt" nach der ersten Koalitions-Sondierungsrunde mit der SPD.
Gegenüber der "Leipziger Volkszeitung" (Sonnabend-Ausgabe) sagte Ramelow nach den Gesprächen: "Für kommende Woche werden die Grünen von Linkspartei und SPD gemeinsam zu einem Dreier-Gespräch eingeladen." Seine Partei und SPD seien sich "einig darüber, das es darum geht, für fünf Jahre eine stabile Regierungsmehrheit für Thüringen zusammen zu bringen. "Eine Ein-Stimmen-Mehrheit aus Linkspartei und SPD reicht dafür nicht. Ziel soll sein, eine neue Form zu finden, um landespolitische Akzente zu setzen", betonte der Politiker. Die Stimmung bei dem Gespräch mit der SPD sei jedenfalls "sehr gut und locker" gewesen. Über Personen sei "selbstverständlich nicht gesprochen worden". Es solle darum gehen, so Ramelow, dass in einer möglichen neuen Regierung "drei gleichberechtigte Partner in der Regierung und in der Koalition arbeiten", so Ramelow. Nur so lasse sich der vor der Wahl versprochene Politikwechsel durchsetzen. Die geplanten Sondierungsgespräche der SPD mit der CDU "stören mich nicht", sagte Ramelow. Es sei Sache der SPD, was sie mache.
Quelle: Leipziger Volkszeitung