Kramp-Karrenbauer will Aufhebung des Zölibats
Archivmeldung vom 01.02.2020
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Freigeschaltet durch André OttDie CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat eine Öffnung der katholischen Kirche für Frauen und ein Ende der verordneten Ehelosigkeit von Priestern gefordert. "Ich wünsche mir viel mehr Frauen in der Kirche und als ersten Schritt die Zulassung von Frauen als Diakonin. Und ich bin für die Aufhebung des Zölibats", sagte Kramp-Karrenbauer den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland".
Ein Ende des Zölibats könnte die katholische Kirche attraktiver machen, so die CDU-Politikerin weiter. "Es würde möglicherweise helfen, mehr Menschen für diesen Dienst zu begeistern. Die Lebensentscheidung, ohne Familie zu leben, ist für viele eine zu große Hürde", sagte die Katholikin Kramp-Karrenbauer. Die deutschen Katholiken beraten zurzeit in Frankfurt über Reformen im Zuge des Missbrauchsskandals. Die sogenannte Versammlung des Synodalen Weges soll vier Themenfelder bearbeiten: den Umgang der Kirche mit Macht, die kirchliche Sexualmoral, die Ehelosigkeit von Priestern und die Position von Frauen in der Kirche.
AKK debattiert zu Hause über Weihnachtsdeko
Ihre häufige Abwesenheit führt für CDU-Chefin und Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer zu Hause zu kontroversen Debatten über die Wohnungsdekoration.
"Ich komme meist erst am Wochenende nach Hause. Manchmal beschweren sich dann mein Mann und mein Sohn, wenn ich versuche, die unter der Woche gut eingeübte Praxis wieder durcheinander zu bringen", sagte Kramp-Karrenbauer dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Dies gelte auch, wenn sie "anrege, die Weihnachtsdekoration durch Frühlingsdeko zu ersetzen. Die Herren finden, Deko wird überbewertet."
Quelle: dts Nachrichtenagentur