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SPD-Politikerin Breymaier nennt Große Koalition "nicht sexy"

Archivmeldung vom 15.10.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.10.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Leni Breymaier (2017)
Leni Breymaier (2017)

Foto: Qualle1923
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Landeschefin der SPD in Baden-Württemberg, Leni Breymaier, will nicht mehr von einer Großen Koalition sprechen, sondern von einer Regierungsbeteiligung der SPD. Die Große Koalition sei "nicht sexy", sagte sie am Montag in der "Bild"-Sendung "Die richtigen Fragen". Der Begriff habe etwas Behäbiges und sei Slapstick. Das Wahldebakel in Bayern führte die SPD-Politikerin vor allem auf die Regierungspolitik in Berlin zurück. "Wir haben vor der Sommerpause ein Affentheater hoch drei erlebt", sagte Breymaier.

Die CSU habe sich "schizophren" verhalten, indem Horst Seehofer in Bayern Geschenke verteilt und in Berlin den Hardliner gegeben habe. Die Arbeit von SPD-Parteichefin Andrea Nahles verteidigte Breymaier. "Der Maaßen ist uns voll vor die Füße gefallen", sagte sie zur Affäre um den Verfassungsschutzpräsidenten. Doch Nahles habe ihren Fehler eingesehen und wiedergutgemacht. "Diese Aufgeregtheit und Null-Fehler-Toleranz, die wir in der Politik inzwischen haben, ist schwierig."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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