Kein Schlussstrich unter RAF-Verbrechen! RCDS lehnt Begnadigung von Christian Klar ab
Archivmeldung vom 02.03.2007
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Freigeschaltet durch Jens BrehlDer Ring Christlich-Demokratischer Studenten in Nordrhein-Westfalen (RCDS NRW) lehnt eine Begnadigung des inhaftierten RAF-Terroristen Christian Klar entschieden ab. Vor dem Hintergrund, dass sich Klar in seinem Grußwort an die Rosa-Luxemburg-Konferenz vom 13. Januar nicht eindeutig von der menschenverachtenden totalitären Gewaltideologie der RAF distanziert habe, sei der Begriff Gnade oder Vergebung fehl am Platze, da eine Einsicht des Täters fehle.
„Eine vorgezogen Haftentlassung Klars ist in der jetzigen Situation eine
Beleidigung für alle standfesten Demokratinnen und Demokraten, die in den 70er
Jahren den Mut hatten die Ziele der RAF abzulehnen und die Grundwerte unserer
Demokratie zu verteidigen.“ erklärt Roland Renzel, Landesvorsitzender des RCDS.
Der RCDS warnt davor, dass eine Glorifizierung der RAF und ihrer Ziele im akademischen Umfeld wieder „klammheimlich“ salonfähig werden. Renzel weiter: „Alle Sprüche von Klar über eine „gerechte Weltordnung“ täuschen doch über eins nicht hinweg: Er will ein totalitäres System in Deutschland. Gewalt und Mord ist für ihn gerechtfertigt. Für uns ist und bleibt er ein uneinsichtiger Verbrecher.“
Quelle: Pressemitteilung Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS)