Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Politik Ramelow für Korrektur geplanter Wahlrechtsreform über Bundesrat

Ramelow für Korrektur geplanter Wahlrechtsreform über Bundesrat

Archivmeldung vom 18.04.2023

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.04.2023 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
André Blechschmidt (l.), Bodo Ramelow (m.) und Susanne Hennig-Wellsow (r.) (2020)
André Blechschmidt (l.), Bodo Ramelow (m.) und Susanne Hennig-Wellsow (r.) (2020)

Foto: Steffen Prößdorf
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) begrüßt Berichte, wonach Grüne aus manchen Bundesländern bestrebt sind, die Wahlrechtsreform im Bundesrat zu stoppen und anschließend im Vermittlungsausschuss die Grundmandatsklausel zu retten. "Ich würde es positiv zur Kenntnis nehmen, wenn da Bewegung reinkäme", sagte Ramelow den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland".

Die Streichung der Grundmandatsklausel richte sich gegen die CSU und die Linke. "Würde sie entfallen, würde auch ein Teil des Meinungsbildes entfallen, das halte ich für nicht zulässig", so Ramelow. Es dürfe nicht einmal der Eindruck entstehen, dass ein direkt gewählter Abgeordneter nicht ins Parlament einziehe. Der Linken-Politiker beklagte zudem, dass Thüringen im Bundestag einen Sitz verlöre, wenn die Wahlrechtsreform rechtskräftig würde. Auch darüber sei zu reden, weil es das Gleichgewicht zwischen Ost- und Westdeutschland beträfe, so der Ministerpräsident.

"Zeit online" hatte berichtet, von den Grünen mitregierte Länder wie Baden-Württemberg und Hessen wollten die Wahlrechtsreform der Ampel-Koalition um die Streichung der Grundmandatsklausel bereinigen. Die nächste Sitzung des Bundesrats findet am 12. Mai statt. Die Grundmandatsklausel besagt, dass Parteien auch dann in der Stärke ihres Zweitstimmen-Ergebnisses in den Bundestag einziehen, wenn sie unter fünf Prozent liegen, aber mindestens drei Direktmandate holen. Das träfe vor allem die CSU und die Linke.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Videos
Daniel Mantey Bild: Hertwelle432
"MANTEY halb 8" deckt auf - Wer steuert den öffentlich-rechtlichen Rundfunk?
Mantey halb 8 - Logo des Sendeformates
"MANTEY halb 8": Enthüllungen zu Medienverantwortung und Turcks Überraschungen bei und Energiewende-Renditen!
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte foppte in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige