Bernd Gögel (AfD): „Wirtschaftsministerin sieht massive Belastung durch US-Zölle“
„Den Dialog mit der US-Regierung zur Suche nach gemeinsamen Lösungen zu führen ist natürlich richtig, aber er hätte schon vor Wochen beginnen müssen.“ Mit diesen Worten reagiert der wirtschaftspolitische AfD-Fraktionssprecher Bernd Gögel MdL auf die Forderung von Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut (CDU).
Gögel weiter: „Für jedes Auto aus den USA in die EU gelangende Auto werden aktuell 10 % Zoll fällig – im Gegenzug müssen europäische Hersteller lediglich 2,5 % auf den Fahrzeugpreis zahlen. Und Deutschland berechnet, wie die anderen EU Länder auch, noch die Einfuhrumsatzsteuer von 19 %, die es in den USA nicht gibt; und zwar nicht nur auf den Preis des Fahrzeugs, sondern auch auf Transport- und Versicherungskosten bis zur EU-Grenze sowie Zollgebühren!
Dass Trump darauf reagiert, war zu erwarten. Es ist bezeichnend, dass Hoffmeister-Kraut hier politischen Realismus vertritt, während sich eine größenwahnsinnige Grüne wie Franziska Brantner (Grüne) in martialischen Vergeltungsmetaphern gefällt und von einer Digitalsteuer fantasiert, um US-Tech-Konzerne wie Amazon oder Apple zu treffen. Eine Parallelstrategie muss in Land, Bund und EU jetzt sein, unsere Beziehungen zu anderen Weltmärkten auszubauen. Hinzu kommen die wirtschaftspolitischen Hausaufgaben Berlins: Energiekosten, Bürokratie und Abgaben senken.“
Quelle: AfD BW