Lindner für Rückführungsabkommen mit Afghanistan
Archivmeldung vom 23.01.2025
Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.01.2025 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.
Freigeschaltet durch Sanjo BabićNach dem tödlichen Messerangriff in Aschaffenburg dringt FDP-Chef Christian Lindner darauf, rasch ein Rückführungsabkommen mit Afghanistan zu schließen. "Die kommende Bundesregierung muss sofort mit Afghanistan und baldmöglichst auch mit Syrien in Gespräche eintreten, damit Ausreiseverpflichtungen von deren Staatsangehörigen durchgesetzt werden können", sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Es könne nicht sein, dass die österreichische Regierung in Kabul über
Rückführungsabkommen spreche, während Außenministerin Annalena Baerbock
(Grüne) und Innenministerin Nancy Faeser (SPD) "nur Betroffenheit
ausdrücken" könnten.
Ein 28-jähriger Asylbewerber mit
afghanischer Staatsbürgerschaft ist dringend verdächtig, einen
zweijährigen Jungen und einen 41-Jährigen Mann mit einem Messer getötet
zu haben.
Es zeige sich ein Muster aus Herkunft, früherer
Auffälligkeit und nicht vollzogener Ausreisepflicht, sagte Lindner.
"Dieses Staatsversagen muss enden. Wir müssen ab sofort in diesen Fällen
Abschiebegewahrsam und Sicherungsverwahrung ausdehnen."
Quelle: dts Nachrichtenagentur