Künast verteidigt geplante Enthaltung bei Vertrauensfrage
Archivmeldung vom 16.12.2024
Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.12.2024 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.
Freigeschaltet durch Sanjo BabićDie Grünen-Politikerin Renate Künast verteidigt die geplante Enthaltung ihrer Partei bei der Vertrauensfrage im Bundestag. "Sollen wir mit Nein stimmen? Geht nicht. Mit Ja stimmen? Angesichts dieser ganzen Ampelzeiten kann man ernsthaft auch nicht", sagte sie am Montag den Sendern RTL und ntv. "Der Kanzler möchte, dass er am Ende keine Mehrheit hat, also machen wir es so."
Für die Grünen-Politikerin gibt es nach dem Ende der Ampelregierung
"jetzt wieder ein bisschen mehr Freiheit". Man sei "raus aus dieser
Starre". Eine Zeit lang hätten der Rechtsextremismus und
Rechtspopulismus nur "die Ampel, die Ampel, die Ampel" gesagt, ohne
irgendwas zu differenzieren. "Man erkannte sich mit seiner eigenen
politischen Farbe schon kaum wieder."
"Es wurde alles
draufgesetzt, hat das Internet auch noch das Seinige dazugetan und
einige Außerparlamentarische, die Einfluss nehmen, einschließlich
Russland, die hier gerne alles zerstören wollen, gerade in Deutschland."
Und jetzt gebe es wieder ein bisschen mehr Freiheit, dass man seine
eigene politische Farbe, seine Ideen zeigen könne. "Deshalb glaube ich,
dass da eine Menge Bewegung drin ist."
Quelle: dts Nachrichtenagentur