Gauland: Kampf gegen "Impf-Nationalismus" ist nicht Aufgabe der Bundeskanzlerin
Archivmeldung vom 08.01.2021
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Freigeschaltet durch André OttZur Rolle der Bundeskanzlerin für das Impf-Chaos teilt der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Alexander Gauland, mit: "Es ist unfassbar, dass die Bundeskanzlerin auf 70 Millionen Impfdosen für Deutschland zugunsten anderer EU-Staaten verzichtet hat, obwohl in Deutschland noch nicht ausreichend Impfstoff für die eigene Bevölkerung zur Verfügung steht."
Gauland weiter: "Es stellt sich die Frage: Wer übernimmt die Verantwortung für diejenigen, die sterben, weil noch zu wenig geimpft werden kann? Offenbar verwendet Merkel mehr Energie auf den Kampf gegen einen angeblichen 'Impf-Nationalismus' als auf die Versorgung der deutschen Bürger mit Impfstoff.
Natürlich ist die internationale Zusammenarbeit bei der Pandemie-Bekämpfung wichtig, aber das ändert nichts daran, dass die politisch Verantwortlichen in Deutschland - allen voran die Bundeskanzlerin - dazu verpflichtet sind, zuerst für das Wohlergehen der eigenen Bürger zu sorgen.
Und das heißt in der Corona-Krise: Sie müssen alles dafür tun, damit sich jeder der es möchte, so schnell wie möglich freiwillig gegen das Corona-Virus impfen lassen kann. Das hat nichts mit Nationalismus zu tun, sondern ist eine politische Selbstverständlichkeit."
Quelle: AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag (ots)