Faeser wirbt für internationalen Kampf gegen Schleuserbanden

Foto: Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat am Rande des "Organised Immigration Crime Summit" in London für einen entschlossenen Kampf gegen Schleuserbanden geworben.
"Vom Gipfel gegen organisierte Schleusungskriminalität in London mit
vielen Partnern aus der ganzen Welt geht ein klares Signal aus: Wir
müssen das brutale Geschäft der Schleuserbanden stoppen", sagte sie am
Montag. Es gehe um schwere und organisierte Kriminalität und um
gefährliche, oftmals bewaffnete Tätergruppen.
Deutschland habe
bereits Ermittlungserfolge vorzuweisen, so Faeser. In den letzten
eineinhalb Jahren seien durch die Binnengrenzkontrollen über 2.000
Schleuser festgenommen worden. Die Bundespolizei führe außerdem eine
Vielzahl von Ermittlungsverfahren gegen internationale Schleuserbanden,
um diese zu zerschlagen und die Verantwortlichen vor Gericht zu bringen.
"Die Zahl der festgestellten geschleusten Personen ist von 2023 zu 2024
von etwa 40.000 auf etwa 10.000 zurückgegangen", so die Ministerin.
Künftig
müsse man Informationen international noch enger austauschen, um die
gesamte Logistikkette hinter den Schleusungen aufzudecken und zu
zerschlagen, fügte die SPD-Politikerin hinzu. Dafür benötigten die
Sicherheitsbehörden aber die nötigen technischen und rechtlichen
Voraussetzungen.
Quelle: dts Nachrichtenagentur