Linkspartei in Bund und Land fordert Lieberknecht ultimativ zur Gegenkandidatur gegen Ramelow auf
Archivmeldung vom 20.11.2014
Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.
Freigeschaltet durch Thorsten SchmittDie Linkspartei hat an die CDU-Ministerpräsidentin von Thüringen, Christine Lieberknecht, appelliert, bei der bevorstehenden Ministerpräsidentenwahl den Mut zur Gegenkandidatur aufzubringen, oder den Platz für einen anderen mutigen Gegenkandidaten frei zu machen.
Bernd Riexinger, Bundesparteichef und die thüringische Landesvorsitzende Susanne Henning-Wellsow sagten der "Leipziger Volkszeitung" (Freitag-Ausgabe): "Rot-Rot-Grün hat ein Regierungsprogramm, eine Mehrheit und einen Kandidaten. Die CDU hat nichts davon." Frau Lieberknecht müsse jetzt schnell Klarheit schaffen. "Es steht 3:0 für Rot-Rot-Grün. Die CDU sollte jetzt wenigstens einen von der ganzen Partei getragenen Kandidaten für die Ministerpräsidentenwahl präsentieren." Niemand wisse, ob die noch amtierende Regierungschefin überhaupt noch zur Verfügung stehe, beklagte Riexinger. Wer bei der entscheidenden Wahl im Landtag am 5. Dezember "nicht antritt, steht auch nicht mehr zur Verfügung", schlussfolgerte Frau Henning-Wellsow.
Quelle: Leipziger Volkszeitung (ots)