Scholz hält sich nach Treffen mit Merz bedeckt
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hält sich nach dem Treffen mit CDU-Chef Friedrich Merz im Kanzleramt bedeckt. "Es gab Heißgetränke und man hat sich ausgetauscht", sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Mittwoch auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur. Das Treffen am Dienstag habe etwa eine Stunde gedauert. Viel mehr könne er zum jetzigen Zeitpunkt dazu nicht sagen.
"Richtig ist und wichtig ist, das hat der Bundeskanzler am Wahlabend
gesagt, nachdem er die Niederlage eingeräumt hat, dass es einen
ordentlichen Übergang geben wird", sagte Hebestreit. Man müsse nun die
Regierungsbildung der künftigen Bundesregierung abwarten. "Der neue
Bundestag wird sich konstituieren Ende März, das ist der Moment, wo
diese Bundesregierung dann nur noch geschäftsführend im Amt ist. Auch
das hält sie aber voll handlungsfähig."
Weiter sagte Hebestreit:
"Es gibt da jetzt keine Phase, in der man nicht Entscheidungen treffen
kann, nicht reisen kann, niemanden empfangen kann." Das sei alles klar
geregelt und alles, was die nächste Legislaturperiode betreffe, werde
auch mit denjenigen, die voraussichtlich künftig die Verantwortung
übernehmen, besprochen, so der Regierungssprecher.
Merz werde von
Scholz aber nicht auf einen EU-Gipfel mitgenommen. "Es gibt kein
Regierungspraktikum und es gibt auch kein an die Hand nehmen." Die
Situation sei nicht vergleichbar mit dem Regierungsübergang nach Merkel.
Scholz sei damals schon Finanzminister und deswegen ganz regulär auf
einem G20-Gipfel mit dabei gewesen.
Quelle: dts Nachrichtenagentur