Mitteldeutsche Zeitung: zu Linkspartei und Bartsch
Archivmeldung vom 01.12.2011
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Freigeschaltet durch Thorsten SchmittBartsch hat so lange gezögert mit seiner gestrigen Erklärung. Seit gestern kämpft der 53-Jährige mit offenem Visier. Und das ist auch richtig so. Mancher spottet, wäre Bartsch in der SPD, würde er dem "Seeheimer Kreis" angehören.
Das ist die Vereinigung der Parteirechten. In der vorigen Woche wurde er im Bundestags-Plenum geduzt - und zwar von dem FDP-Politiker Jürgen Koppelin. Dies ist aber kein Makel, sondern ein Plus. Es zeigt, dass Bartsch eine Brücke bauen kann in die Gesellschaft und andere politische Milieus - übrigens nicht zuletzt, weil er Humor hat. Seine Führungsfähigkeit steht seit längerem außer Frage. Kurzum: Der Mann wäre eine gute Wahl.
Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (ots)