Arbeitskämpfe in Zeiten von Corona
Archivmeldung vom 16.12.2021
Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.12.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.
Freigeschaltet durch Sanjo BabićDer folgende Standpunkt wurde von Hermann Ploppa und Anselm Lenz geschrieben: "Über 17.000 starben laut EMA in direkter Folge der »Impfung«. Mittlerweile haben Mitglieder der Bundesregierung angeordnet, die Statistik nicht mehr zu veröffentlichen. Segregation und Lohnschmelze scheinen in Deutschland zu regieren, dabei hatten Arbeiter und Angestellte bereits in den Jahrzehnten zuvor Verschlechterungen hinnehmen müssen. Können sie durch gemeinsames Vorgehen wieder aus der Talsohle herauskommen?"
Beide weiter: "Inflationsrate in der BRD: 4 bis 6 Prozent. Der Lohnabschluss der DGB-Gewerkschaftsfunktionäre nach dem Streik der Pflegekräfte und Krankenhausarbeiter im Öffentlichen Dienst (TvÖD): 3,2 Prozent. Macht ein Reallohnminus von bis zu 2,8 Prozent, Tendenz weiter sinkend. »Dafür sollen wir und der Russisch-Roulette-Impfung aussetzen?«, fragt Daria gegenüber DW. Sie hatte bereits zusammen mit der Gewerkschaftsgruppe Junge Pflege Nordost im März 2020 vor das Klinikum im Friedrichshain des Vivantes-Konzerns gesprüht: »Corona ist nicht das Problem!«
Fast zwei Jahre später kann sie nicht fassen, was aus Deutschland und Europa geworden ist. »Der Anfang war schon krass und uns war gleich klar, die benutzen uns jetzt.« Die Hoffnungen, dass sich Regierung und Vivantes-Konzern für die Schwestern einsetzen würde, habe sich nicht eingelöst. Daria hat Angst, sich offen zu erkennen zu geben. Ihren Namen und aktuellen Einsatzort mussten wir redaktionell ändern. »Der Alltag auf Intensiv war schon vor Corona stressig. Jetzt ist es eher der Psychoterror.«...[weiterlesen]
Quelle: apolut von Hermann Ploppa und Anselm Lenz