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"nd.DerTag": Die Aufteilung der Ukraine - Kommentar zu den von US-Präsident Trump angekündigten Friedensgesprächen mit Russland zur Beendigung des Ukraine-Krieges

Freigeschaltet am 14.02.2025 um 06:04 durch Mary Smith

Hält Donald Trump sein Wahlkampfversprechen, den Ukraine-Krieg sehr schnell zu beenden? Zweifel sind angebracht. Aber immerhin wird geredet zwischen Washington und Moskau. Sogar das Wort Diplomatie ist gefallen.

Natürlich ist nichts dringlicher als ein Ende des Mordens in der Ukraine. Doch damit ist nicht alles gut. Die USA, die wie Westeuropa nichts getan haben, um den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine zu entschärfen, machen nun einen Deal mit dem Aggressor. Trump ist der Krieg zu teuer, er will billiger an Bodenschätze herankommen. Es geht ihm nicht um Menschenrechte, genauso wenig wie bei Migranten und den Palästinensern.

Deshalb kommt er Putin weit entgegen; Selenskyj, um dessen Land es geht, wird lediglich infor­miert. China und Indien, zwei große Partner Russlands, werden mit ihren Vorschlägen ignoriert. Die bislang folgsame EU ist für Trump nicht mehr als ausführendes Fußvolk. Sie muss endlich ein neues Selbstbewusstsein entwickeln: nicht als waffenstarrende Militärmacht, sondern als Aktiv­posten gemeinsamer Sicherheit inklusive Russland. Wenn Trump tatsächlich Frieden will, dann sollte sich Deutschland nicht seinen irrsinnigen Aufrüstungsforderungen beugen. Und den Verzicht auf die geplanten US-Mittelstreckenraketen verlangen.

Bis zu einem gerechten Frieden für eine selbstbestimmte Ukraine ist es ein weiter Weg. Zu befürchten ist indessen, dass sich die USA und Russland auf Kosten der Ukraine einigen. Die einen nehmen ihren Teil als Kriegsbeute in Form von Landraub, die anderen den ihren in Form von exklusiven Rohstoffen als Preis für den Frieden. In einem solchen demütigenden Frieden ist der Grundkonflikt nicht beigelegt, sondern konserviert. Vielleicht bis zum nächsten Krieg.

Quelle: nd.DerTag / nd.DieWoche (ots)

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