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Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema Siemens

Archivmeldung vom 25.02.2008

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.02.2008 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Mit Medizintechnik und Energieanlagen wie Turbinen will Siemens künftig sein Geld verdienen. Die Telekommunikationstochter SEN gilt als unwirtschaftlich und sollte eigentlich längst verkauft sein. Um sie endlich loszuwerden, verfällt der Mischkonzern in München auf einen alten Trick: Leute rauszuwerfen, das senkt die Personalkosten und verringert den »Ballast«, der dem künftigen Besitzer aufgehalst wird.

Eine schlanker gewordene Tochter soll für Interessenten attraktiver werden. Das Verhalten von Siemens ist einerseits moralisch fragwürdig, andererseits ökonomisch konsequent. Zu dem radikalen Schritt hätte es wie zuvor bei der Handy-Abteilung aber gar nicht kommen müssen. Etwa 3000 Mitarbeiter werden die Zeche dafür bezahlen müssen, dass die Telefonanlagensparte nicht rechtzeitig modernisiert wurde. Ein zweites BenQ mit seinem gewaltigen Rufschaden will Siemens unbedingt verhindern. Kurz nach dem Verkauf der unrentablen Handy-Tochter an die Taiwanesen wurde die Produktion in Deutschland im Herbst 2006 eingestellt. 3300 Beschäftigte verloren ihren Job. Diesmal setzt Siemens bei SEN den Rotstift vorher an, damit sich die Übernahme für eine andere Firma überhaupt lohnt.

Quelle: Westfalen-Blatt

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