Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Berichte Zeitgeschichte Götter in Weiß allein im Labor

Götter in Weiß allein im Labor

Freigeschaltet am 05.04.2025 um 18:59 durch Sanjo Babić
Bild: Impfkritik / Eigenes Werk
Bild: Impfkritik / Eigenes Werk

Die hier erzählte Geschichte ist natürlich völlig absurd. Gleichzeitig stellt sie jedoch einen ernsthaften Versuch dar, dem medizinischen Laien die Realität der Infektionsforschung der letzten 150 Jahre nahe zu bringen. Ich freue mich auf Ihre Kommentare: Was genau haben die Helden der Geschichte falsch gemacht? Dies berichtet der Medizinjournalist und Impfexperte Hans U. P. Tolzin auf "Impfkritik.de".

Weiter berichtet Tolzin: "Nehmen wir mal an, Laborarzt Dr. med. Heinrich Weissgott erhält vom praktischen Arzt Dr. med. Horst Knochenbrecher, mit dem zusammen er schon einige Artikel in Fachzeitschriften untergebracht hat, einige Proben von Patienten, die an einer Fülle von unerklärlichen Symptomen, leiden, als da wären: Übelkeit und Erbrechen, Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall, Sodbrennen, Herzrasen, Unruhe, Zittern, Kopfschmerzen und Erschöpfung.

Horst, selbst ein leidenschaftlicher Liebhaber von Schokolade, hatte eine interessante Gemeinsamkeit zwischen den Patienten mit diesem Symptomspektrum festgestellt. Und zwar hatte jeder der Patienten während der vergangenen 48 Stunden Bitterschokolade der beliebten Marke "Fitter Mord" genossen.[1]

Horst und Heinrich träumen bei einer WhatsApp-Konferenz schon davon, ob man von einem neuen Syndrom sprechen könne und ob man es besser "Weissgott-Knochenbrecher-Syndrom" oder "Knochenbrecher-Weissgott-Syndrom" nennen sollte. Sie einigen sich mit "Fitter-Mord-Syndrom" auf einen Kompromiss.

Für die Publikation, an der bereits im Vorfeld die Fachzeitschrift "NEP" ("Nur Ein Pieks") Interesse zeigt, planen die beiden Experten nun ein Experiment, um zu beweisen, dass die Bitterschokolade von "Fitter Mord" die Ursache des Problems darstellt.

Horst fügt also seiner nächsten Bestellung bei seinem Lieblings-Online-Supermarkt "Kaufmich" eine Tafel Bitterschokolade von Fitter Mord hinzu.

Bis das DHL-Paket ankommt, denkt Horst nur noch an sein Experiment und vergisst dadurch völlig, dass er auch noch andere Sachen mit bestellt hat. Er nimmt das Paket mitsamt Verpackung und schickt es durch einen Schredder und danach durch ein mehrstufiges Mahlwerk, das aus dem Inhalt ein sehr feines Pulver macht. Dem hochfeinen Pulver fügt er Phenol als Lösungs- und Desinfektionsmittel bei und zieht es in einer Spritze auf.

Er lässt sich neun Affen der Gattung Grüne Meerkatze vom nächsten Versuchstierhändler kommen. Um Kosten zu sparen, nimmt er ausschließlich kürzlich von einem renommierten Institut ausrangierte Überlebende.

Drei der Versuchsaffen injiziert er 1 ml der Suspension durch ein Loch ins Gehirn. Das Loch muss er nicht erst bohren, denn das wurde bereits von ihrem vorherigen "Arbeitgeber" erledigt (Versuchsgruppe 1).

Drei der Versuchsaffen injiziert er 10 ml der gleichen Suspension in den Bauch (Versuchsgruppe 2).

Die letzten drei Versuchsaffen bekommen 100 ml mit ihrer nächsten Mahlzeit verfüttert (Versuchsgruppe 3).

Die drei Affen der Gruppe 1 sterben innerhalb von 72 Stunden, wobei bei jedem Tier ein Teil der Syndrom-Symptome erkennbar ist. Die Obduktion stellt krankhafte Gewebeveränderungen im Gehirnliquor fest. Es finden sich mittels der PCR-Methode Moleküle, die laut einer internationalen Datenbank zur Kakaosorte aus der Bitterschokolade von Fitter Mord passen.

In der Gruppe 2 zeigen die Tiere mittelstarke bis schwere Symptome, erholten sich aber innerhalb von 14 Tagen wieder einigermaßen. Im Stuhl von zwei der Tiere sowie an der Einstichstelle, die sich bei allen drei Tieren entzündet hat, sind die gleichen Kakaomoleküle per PCR nachweisbar.

In der Gruppe 3 zeigen die Tiere drei bis sieben Tage lang eine deutliche Appetitlosigkeit, ein Tier musste sich erbrechen. Danach erholen sie sich recht schnell, zumindest bis zu dem Niveau des vorherigen Zustandes.

Die beiden Möchtegern-Nobelpreisträger schreiben im Fazit ihrer Publikation:

"Das Experiment legt nahe, dass der Genuss von Fitter-Mord-Schokolade zu Symptomen des Fitter-Mord-Syndroms bis hin zum Tod führen kann. Ob die Kakaomoleküle übertragbar und damit ansteckend sind, muss noch geklärt werden. Weitere Forschungen zu dem Thema sind dringend angeraten, denn die Schokoladensorten von Fitter Mord sind in Deutschland weit verbreitet. Wir empfehlen dem Bundesgesundheits-ministerium, über das Robert Koch-Institut (RKI) eine entsprechende Forschungsförderung anzustoßen. Ein vorsorgliches Verkaufsverbot für alle Schokoladensorten des Herstellers könnte sinnvoll sein. Sicherheitshalber sollten sämtliche Käufer der Schokolade sowie ihre Kontaktpersonen namentlich festgestellt und unabhängig von ihrem Gesundheitszustand mittels PCR untersucht werden, um sicherzustellen, dass sie keine symptomlosen Überträger sind, die - vorsorglich - sofort in Quarantäne gehören."

Jetzt meine Frage an Sie als meine Leser:

Hätten die beiden Ärzte den Nobelpreis zu Recht verdient? Wenn nicht: Was genau gibt es an ihrer Vorgehensweise zur Feststellung der Erkrankungsursache zu kritisieren?

[1] Mögliche Namensähnlichkeiten mit tatsächlich existierenden Schokoladenmarken legen keineswegs nahe, dass sie tatsächlich die im Text erwähnten Symptome auslösen können, es sei denn, man konsumiert sie kiloweise. Von so einem Experiment möchte ich hiermit ausdrücklich abraten: Ich kann keine Haftung für die gesundheitlichen Folgen übernehmen."

Quelle: Impfkritik

Videos
Daniel Mantey Bild: Hertwelle432
"MANTEY halb 8" deckt auf - Wer steuert den öffentlich-rechtlichen Rundfunk?
Mantey halb 8 - Logo des Sendeformates
"MANTEY halb 8": Enthüllungen zu Medienverantwortung und Turcks Überraschungen bei und Energiewende-Renditen!
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte kehrte in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige