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Alt an Jahren, jung im Geist: 450 Jahre deutschsprachige Gemeinde in Kopenhagen

Archivmeldung vom 21.02.2025

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.02.2025 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Sankt-Petri-Schule Kopenhagen
Sankt-Petri-Schule Kopenhagen

Foto: Kim Bach
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Mit einem Festgottesdienst begeht die Sankt Petri Gemeinde in Kopenhagen am Sonntag, 23. Februar, ihr 450-jähriges Jubiläum.

Die Auslandsbischöfin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Petra Bosse-Huber, die am Sonntag predigen wird, erinnert: „Was für dramatische Zeiten hat St. Petri erlebt, erlitten und überstanden. Was könnte diese Kirche nicht alles erzählen von Bränden, Bombardierung, Kriegswirren und schweren Krisen in Kopenhagen, aber auch von festlichen Gottesdiensten, großartiger Musik und Konzerten, von engagierter Bildungsarbeit, Gemeindediakonie und mutigen Menschen“.

Sankt Petri ist die zweitälteste von rund 100 deutschsprachigen Gemeinden weltweit, die zur EKD gehören. Unter ihnen sei Sankt Petri „ein besonderes Juwel“, so die Auslandsbischöfin. Mit einem Altersdurchschnitt von 34 Jahren, ca. 1000 Gemeindemitgliedern und 25.000 Besucher*innen pro Jahr, ist das älteste erhaltene Kirchengebäude Kopenhagens ein Ort voller Leben. Hauptpastorin Rajah Scheepers beschreibt: „Hier ist alles miteinander verbunden, das Leben mit den Verstorbenen, Alt mit Jung, Geschichte mit der Gegenwart, Tradition mit Moderne, Lachen und Weinen. Hier werden tatsächlich Menschen von der Wiege bis zur Bahre begleitet und finden eine geistliche Heimat“.

Besonders an Sankt Petri ist auch die Doppelrolle der Gemeinde, als Auslandsgemeinde der EKD sowie deutschsprachige Gemeinde der dänischen Volkskirche. In dieser Gemeinde beten und arbeiten Menschen mit deutschen Wurzeln in ihrer Heimatstadt Kopenhagen. Die Pflege der deutschen Sprache als Sprache der Reformation hat dabei eine herausgehobene Rolle.

Auslandsbischöfin Petra Bosse-Huber verweist auf die Relevanz von Sankt Petri für heutige Debatten: „Kulturelle Vielfalt und Mehrsprachigkeit stehen nicht im Widerspruch zu Integration. Im Gegenteil: Von der doppelten kulturellen Identität vieler Mitglieder der Sankt Petri Gemeinde gingen immer wieder starke Impulse aus, die für beide Seiten anregend und bereichernd wurden“.

Die Sankt Petri Gemeinde wurde 1575 durch das dänische Königshaus gegründet. In einer zum Jubiläum veröffentlichten Festschrift und einer eigens konzipierten Ausstellung berichtet die Gemeinde von der bewegten Geschichte. Mehr Informationen finden Sie unter https://www.sanktpetrikirke.dk/.

Quelle: EKD - Evangelische Kirche in Deutschland (ots)

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